Verkaufspreis-Rechner
Gastronomie
Trage den Wareneinsatz einer Speise ein. Der Rechner ermittelt live den Verkaufspreis, der Wareneinsatz, Steuer und Zielrendite deckt.
Als HTML-Datei herunterladenVerkaufspreis, der den Wareneinsatz deckt und die gewünschte Wareneinsatzquote bzw. den Kalkulationsfaktor erreicht.
Beim finalen Menüpreis von 9,99 € entspricht der Wareneinsatz effektiv 30,0 % des Nettopreises. Rohertrag pro Portion (netto, vor Personal- und Gemeinkosten): 6,53 €.
Speisen (In-Haus & To-Go) unterliegen durchgehend 7 %. Getränke unterliegen grundsätzlich dem Regelsteuersatz von 19 %. Eine Ausnahme gilt beim Außer-Haus-Verkauf von Kuhmilch und Milchmischgetränken mit mind. 75 % Kuhmilchanteil (z. B. Cappuccino To Go) – hier greifen 7 %. Pflanzliche Milchalternativen oder Getränke vor Ort bleiben bei 19 %.
Interne Kalkulationshilfe · keine steuerliche oder rechtliche Beratung
Tipps zur Gastronomie-Kalkulation
So kalkulieren erfolgreiche Gastronomen ihre Preise – und warum viele dabei Fehler machen.
Wareneinsatzquote: Richtwerte kennen
Speisen liegen typischerweise bei 25–35 % Wareneinsatzquote, Getränke bei 15–25 %. Wer dauerhaft über 35 % liegt, hat entweder zu niedrige Preise oder zu hohen Schwund – beides kostet Gewinn.
Kalkulationsfaktor vs. Quote
Beide Methoden führen zum gleichen Ergebnis: Ein Faktor von 3,33 entspricht einer Quote von 30 %. Der Faktor ist in der Praxis schneller im Kopf, die Quote besser für Controlling und Benchmarks.
MwSt. nicht vergessen
Seit 2024 gilt wieder 19 % MwSt. auf Speisen im Restaurant. Wer die Preise nicht angepasst hat, zahlt die Differenz aus dem Rohertrag. Immer brutto kalkulieren und netto kontrollieren.
Preisrundung als Psychologie
Charme-Preise (X,90 €) wirken günstiger als glatte Preise. Bei Premiumgerichten können runde Preise (12 €, 18 €) dagegen hochwertiger wirken. Der Rechner bietet beide Varianten.
Schwund einkalkulieren
Verderbliche Waren haben Schwund durch Überproduktion, Verderb und Portionierungsverluste. Realistisch sind 5–15 % je nach Produkt. Erhöhe den Wareneinsatz entsprechend, bevor du kalkulierst.
Buchhaltung als Kontrollwerkzeug
Der Rechner hilft bei der Preisfindung – aber nur eine saubere Buchhaltung zeigt, ob die Kalkulation in der Praxis aufgeht. Monatliche Auswertungen von Wareneinsatz und Rohertrag sind Pflicht.
Häufige Fragen zur Gastronomie-Kalkulation
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